Ein paar grundlegende Informationen über das Land:

Schnee und Palmen, Hilton Hotel und Rundhütten - und das alles in einem kleinen Land von der Größe Nordrhein-Westfalens: das ist das
Königreich Lesotho. Rundherum eingeschlossen von der Republik Südafrika, ohne Zugang zum Meer, hat Lesotho das Beste aus dieser Situation gemacht. Mangels eigener Bodenschätze - was viele Bewohner Lesothos zur Arbeit in die Republik Südafrika getrieben hat - bot Lesotho den Südafrikanern alles das, was es zu Hause nicht gab: vor allem Spielcasinos und ein ungezwungenes Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß - einschließlich Bordellen. Während es im Hochland das ganze Jahr über Frost geben kann, in den Wintermonaten Juli / August auch bis -15° C in den Drakensbergen auf 3000 Metern Höhe, gibt es im Westen auch Maximaltemperaturen von 35° C. Durch die Nähe der Küste und die hohen Berge gibt es im Prinzip genügend Niederschlag, so dass die Landwirtschaft (auf kaum mehr als 10 % der Fläche) das Land gerade so zu ernähren weiß.

Lesotho ist umgeben vom
Nachbarstaat Südafrika, etwa 200 Kilometer vom Indischen Ozean entfernt.

Lesotho, das frühere Basutoland, ist
unabhängig seit 1966.

Einwohnerzahl: etwa 2,2 Millionen, davon keine 20 % in den Städten lebend. Die Hauptstadt Maseru ist mit 380.000 Einwohnern direkt an der Grenze zum Oranje Freistaat die größte Stadt, alle anderen Orte haben erheblich weniger Einwohner als 20.000 Einwohner. Noch immer arbeiten viele Sothos in der Republik Südafrika.

Die Amtssprache ist Sesotho und Englisch.

Die
Haupteinnahmequellen des Staates sind die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr, hierzu gehören auch die zunehmenden Ausfuhrerlöse aus dem Verkauf von kunstgewerblichen Artikeln.

Das
Staatsoberhaupt ist König Letsie III., Regierungschef / Premierminister ist Bethuel Pakalitha Mosisili. Im März/April 2001 sollte es wieder freie Wahlen zu einer 120 Mitglieder starken Nationalversammlung geben; mittlerweile wurden sie auf Anfang 2002 verschoben. Nach den Unruhen des Jahres 1998, die zur „Besetzung" durch südafrikanische und (wenige) botswanische Truppen führten, wurde schließlich eine Allparteien - „Interim Political Authority" gegründet, die für Lesothos „Rückkehr zum Frieden" sorgen soll.

Von der
Bevölkerung sind 75 % Christen, je nach Quellen mehr Protestanten („überwiegend") oder mehr Katholiken (44 % zu 30 %).

Die
Lebenserwartung ist auch hier gesunken, sie ist jetzt bei 56 Jahren. Die Einschulungsquote hat sich in den letzten Jahren merklich verbessert, heute gehen mindestens 10 % mehr Schüler zur Schule als noch vor einigen Jahren. Auf Grund der Tatsache, dass viele Sothos früh in Südafrika arbeiten mussten, statt zur Schule zu gehen, ist in Lesotho, anders als in fast allen Ländern des Kontinents, die Analphabetenrate bei Frauen mit 7 % erheblich niedriger als die der Männer (etwa 30 %).

Die
Vertretungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind:
Deutschland und Österreich:
Botschaft des Königreichs Lesotho, Godesberger Allee 50, 53175 Bonn, Tel. 0228 / 376868
Schweiz:
Ambassade du Royaume du Lesotho, Boulevard General Walirs 45, 1030 Bruxelles

Impressum:

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Reiseveranstalter siehe Seite 23

Nationalfeiertag:
4. Oktober

Aktualisierte Politik- und Geschichtsdaten unter: www.netzwerk-afrika-deutschland.de/Land/Lesotho.html